300 Jahre Freihafen Triest

Anlässlich des 300. Gründungstages des Freihafens Triest durch Kaiser Karl VI.veranstaltete die Komturei Italien am 17. März 2019 unter bewerter Führung von Komtur Dr. Massimiliano Lacota ein ausgezeichnet organisiertes Gedenken in Triest.Die Stadtkapelle Triest leitete

Anlässlich des 300. Gründungstages des Freihafens Triest durch Kaiser Karl VI.veranstaltete die Komturei Italien am 17. März 2019 unter bewerter Führung von Komtur Dr. Massimiliano Lacota ein ausgezeichnet organisiertes Gedenken in Triest.Die Stadtkapelle Triest leitete mit einem Konzert, an dessen Abschluss die Kaiserhymne nicht fehlen durfte, die Feiern ein. In der „Kirche der Habsburger (Chiesa della Beata Vergine del Rosario) gab I.K.K.H. Erzherzogin Gabriela einen ausgezeichneten Überblick über die Person Kaiser Karls VI. und die Entwicklung des Freihafens.

Komtur Dr. Massimiliano Lacota führte die Anwesenden dann in die Geschichte von Triest ein, wobei die Bedeutung der Stadt unter den Habsburgern als Mittelpunkt des maritimen Geschehens in der Donaumonarchie eine besondere Rolle spielte. Der Ehrenprokurator verwies auf die Inhalte des Ordens, die nicht eine Revision der Geschichte, die niemals möglich wäre, im Mittelpunkt haben, sondern vielmehr darauf ausgerichtet sind, jene Länder, die durch Jahrhunderte miteinander verbunden waren, besonders in einem zusammenwachsenden Europa, zu vereinen und ihnen eine gewichtige Stimme in der EU zu geben.

Die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt, wobei man, wenn man die Entwicklung des Ordens in Triest über Jahre beobachtet, mit Freuden feststellt, dass Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung zunehmend mehr die Ideen des Ordens mittragen – auch das ein Verdienst unseres Komturs Massimiliano! Unser Ordensprälat Monsignore Canonico leitete dann die Heilige Messe im römischen Ritus, die von den Musikern des Ordens unter Leitung unseres OR Elias und einem ganz ausgezeichneten Chor sowohl instrumental, als auch gesanglich begleitet war.

Im Anschluss nahm sich die Erzherzogin Zeit und unter- schrieb zahlreiche Postkarten, die auf die Gründung des Freihafens Triest verwiesen.

Die feine und sensible Art, mit der Erzherzogin Gabriela, wo immer sie ist, auf die Menschen zugeht, begründet auch heute die großen Sympathien, die für das kaiserliche Haus besonders auch in Triest, bestehen. Fast vollständig war die italienische Komturei zugegen, sodass auch der Orden seine Position in der Öffentlichkeit wieder einmal festigen konnte.